METS-Files für die Präsentation digitalisierter Bücher erstellen — kostenloser Web-Service.
Sie wollen ein digitalisiertes Buch im Internet zugänglich machen? Dies lässt sich mit dem MetsMaker relativ einfach und schnell erreichen. Dafür benötigen Sie:
Was kann man erwarten? Das Ergebnis ist eine strukturierte Ansicht auf die Bilder eines digitalisierten Buches. Man kann das Inhaltsverzeichnis für die Navigation nutzen. Daneben sind wenige Metadaten zum gesamten Stück zu sehen (Signatur, Titel usw.).
METS oder Metadata Encoding & Transmission Standard ist ein Datenformat, um Metadaten über digitale Objekte zu verwalten und zu strukturieren. Ein digitales Objekt kann dabei durchaus aus mehreren Dateien zusammengesetzt sein — wie etwa ein digitalisiertes Buch, das aus mehreren Bilddateien besteht. Mit METS lässt sich die Struktur solcher Objekte kodieren.
METS ist als XML-Schema definiert und ist eigentlich ein Container für alle Arten von Metadaten. Diese können mit eigenen Schemata im METS-File untergebracht werden. Um beispielsweise die beschreibenden Metadaten zu einer Handschrift in ein METS-File zu integrieren, könnte man auf MODS, TEI oder EAD zurückgreifen. Zu den einzelnen Dateien lassen sich technische Metadaten (z. B. MIX) und Metadaten für die Langzeitarchivierung (z. B. PREMIS) speichern. Deshalb ist METS auch ein beliebtes Format für die Langzeitarchivierung — so verwendet beispielsweise das Matterhorn-METS-Profil von docuteam METS als Container.
Eine kompakte Übersicht über Aufbau, Sektionen, gebräuchliche Schemata und Profile findet sich im Spickzettel zu METS.
MetsMaker nimmt eine Excel-Tabelle mit dem Inhaltsverzeichnis und einer Liste von Bilddateien entgegen, kombiniert sie mit einigen wenigen Stammdaten zum Werk (Signatur, Titel, Logo) und erzeugt daraus ein gültiges METS-File. Die Präsentation übernimmt anschliessend ein einfacher Viewer, der das Inhaltsverzeichnis für die Navigation durch die Seiten nutzt.
Das Tool steht öffentlich und kostenlos zur Verfügung.